ZÄHLER ABLESEN

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Zählernummer (EE ...)

Abruftaste: Durch kurzes Drücken können die Zählwerke (siehe Punkt 5) nacheinander angezeigt werden. Nach kurzer Zeit ohne drücken zeigt das Display wieder die Startposition.

Zählerstand (aktueller Zählerstand je Zählwerk)

Aktiver Tarif
T1 = Zone 1, Hochtarif (HT)
T2 = Zone 2, Niedertarif (NT)

Zählwerk

Abgabe

1.8.1 = Tarif 1, HT, Wirkenergie

1.8.2 = Tarif 2, NT, Wirkenergie

1.8.0 = Summer T1+T2

Rücklieferung (überlicherweise unbenützt)
2.8.1 = Tarif 1, HT, Wirkenergie
2.8.2 = Tarif 2, NT. Wirkenergie
2.8.0 = Summe T1 + T2

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EIGENPRODUKTION

 

Für die Messung von Energieerzeugungsanlagen wird zwischen zwei Messvarianten unterschieden:

  • Direktmessung (Bruttomessung)

Einspeisen der gesamten Produktion der Energieerzeugungsanlage in unser Netz:

Diese Messanordnung ist vorgeschrieben bei Energielieferung an einen Dritten sowie in die Netzebene 5.
Diese Messvariante hat den Vorteil, dass ein Wechsel zur Direktvermarktung ohne Installationsänderung erfolgen kann. Die erforderlichen Messwerte von Bezug und Produktion sind dann bereits vorhanden. Für die Produktion ist allerdings ein zusätzlicher Zähler notwendig. Bei Einspeisung in unser Netz wird somit der Grundpreis für die zusätzliche Messung verrechnet.

 

  • Überschussmessung (Nettomessung)

In einem lokalen Netz wird die produzierte Energie zuerst selbst verbraucht. Die den Eigenverbrauch übersteigende Energie (Überschussenergie) wird in unser Netz eingespeist.

Diese Messvariante hat den Vorteil, dass bei Anlagen < 30kVA kein zusätzlicher Zähler notwendig ist. Der Grundpreis für Zähler wird nur einmal verrechnet. Die produzierte Energie wird selbst verbraucht, dadurch nimmt der Strombezug aus dem Netz ab. Bei einem Wechsel der Energielieferung an einen Dritten fallen Installationskosten und Gebühren für einen zweiten Energiezähler an.

 

Eigenerzeugungsanlagen > 30kVA

Produktionsanlagen > 30kVA müssen eine Lastgangmessung aufweisen. Die Kosten für die Messung inkl. Kommunikations-anbindung gehen zu Lasten des Kunden.


Vergütung

Bei der Stromproduktion durch erneuerbare Energien wird zwischen dem «physischen Strom» und dem «ökologischen Mehrwert» unterschieden. Grundsätzlich ist jeder Netzbetreiber verpflichtet,  den unabhängigen Stromproduzenten in seinem Versorgungs-gebiet den «physischen Strom» zu marktorientierten Bezugspreisen für gleichwertige Energie abzukaufen.

 

Als unabhängige Stromproduzenten können Sie selbst entscheiden, wie Sie Ihren produzierten Strom vermarkten. Folgende Möglichkeiten stehen Ihnen offen:

  • Verkauf der Energie an ein Elektrizitätswerk

  • Privatverkauf (z.B. Solarstrombörse)

 

Zusammenschluss zum Eigenverbrauch ZEV

Am Standort der Photovoltaik-Anlage können sich mehrere Grundeigentümer zum gemeinsamen Eigenverbrauch zusammen-schliessen (ZEV). Ein ZEV gilt als ein Endverbraucher im Verteilnetz.

 

Folgende Kriterien müssen erfüllt werden:

  • Die Leistung der Stromproduktion des ZEV muss mindestens 10% der Anschlussleistung des Zusammenschlusses betragen.

  • Der ZEV kann über mehrere, lückenlos aneinander angrenzende Grundstücke hinweg gebildet werden, wovon auf mindestens einem die PV-Anlage steht.

  • Das Netz des Netzbetreibers darf dabei nicht beansprucht werden.

  • Wenn die Anschlussleistung der Photovoltaik-Anlage 30 kVA übersteigt, ist die Anlage erfassungspflichtig (HKN). Dies gilt auch dann, wenn der ZEV mehrere (Teil-) Anlagen umfasst.

  • Bei einem Stromverbrauch des ZEV von über 100 MWh pro Jahr, ist der Zugang zum freien Strommarkt möglich.

Links zum Thema

VSE Handbuch Eigenverbrauchsregelung (HER)

Verband unabhängiger Energieerzeuger

SWISSOLAR

 
 

KOSTENDECKENDE EINSPEISEVERGÜTUNG (KEV)

Die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) ist ein Förderinstrument für die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien.

Das schweizerische Energiegesetz (EnG) hat zum Ziel, die Energieversorgung sicher, rationell und umweltfreundlich zu gestalten. Zur Förderung der erneuerbaren Energien sollen mit der KEV die Differenz zwischen den Produktionskosten und dem aktuellen Marktpreis beglichen werden. Damit ist es für den Anlagebetreiber möglich, Energie wirtschaftlich zu erzeugen. Die elektrische Energie wird zum Marktpreis verkauft, dem Anlagebetreiber aber eine Vergütung bezahlt. Zur Finanzierung der Vergütung bezahlen die Endkunden einen Zuschlag auf die Stromübertragungskosten in den KEV-Vergütungstopf.

Links zum Thema

Kostendekende Einspeisevergütung (Wikipedia)

Bundesamt für Energie (BFE)

 

ELEKTROMOBILITÄT 

 

Elektromobilität und Solarstrom sind zwei wichtige Eckpfeiler der Energiestrategie des Bundes.  

 

Links zu Elektromobilität

e-mobile (Elektromobilität und Solarstrom)

eMobility Schweiz (Ratgeber für Ladesystemen für eFahrzeuge)

Verband Swiss eMobility

Schweizerische Energie-Stiftung SES

E-Ladestationen

 

RUND UMS BAUEN 

 

Eine gute Planung ist wichtig, damit Ihr Bauvorhaben möglichst nur mit Freude realisiert werden kann.


Die nachstehenden Dokumente geben wichtige Informationen rund um den elektrischen Anschluss.
 

  • Termine und Formulare rund ums Bauen sind in unserer Checkliste aufgeführt.

 

  • Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sind die Grundlage für das Rechtsverhältnis zwischen Kunde und der GEE. Hier finden Sie zusätzliche Informationen zum Hausanschluss und den Netzkostenbeiträgen